Ein Buch, das ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.
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Freitag, 6. August 2010
Der Täuscher
Der Täuscher
ist ein typischer Jeffery-Deaver-Roman
Es ist erschreckend und unheimlich realistisch, in diese Welt des "gläsernen Menschen" einzudringen und zu sehen, wie die belanglos erscheinendsten Käufe, doch auch die intimsten Gewohnheiten gesammelt, gespeichert und verwertet werden, um in der modernen Konsumgesellschaft nichts, aber auch nichts mehr dem Zufall zu überlassen. Gleichzeitig erlebt man, wie sich anhand persönlichster Daten sogar Schritte eines Menschen vorhersagen lassen, wie er in verschiedene Schemata und Katagorien gesteckt und so selbst zur Ware gemacht wird. Und wie störanfällig dieses System und diese Daten immer noch ist/sind, wenn nur jemand Zugang dazu hat und skrupellos, sowie intelligent genug ist, sie zu seinem Vorteil einzusetzen: um eigene Verbrechen Unschuldigen in die Schuhe zu schieben, alles anhand scheinbar todsicherer Daten.
Ein Buch, das ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.
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Mittwoch, 4. August 2010
Kinder der Ewigkeit
Neue Rezension: Kinder der Ewigkeit
von Andreas Brandhorst
Das Buch beginnt mit einem Auftragsmörder, der sich zur Ruhe gesetzt hat, um sein Ziel - Unsterblichkeit - auf regelkonforme Weise zu erreichen. Doch seine Vergangenheit holt ihn bereits im ersten Kapitel ein und er entscheidet sich, seine eigene Unsterblichkeit doch mit dem Tod eines anderen Wesens zu fixieren. Damit gerät er in den Strudel einer Auseinandersetzung, die ihn an die Grenzen seiner eigenen Grundsätze führt. Neben diesem inneren Konflikt der Hauptfigur bringt Brandhorst Seite für Seite das für den Leser neue Universum näher und beleuchtet die Frage, welche Rolle der Zufall in Planungen der Mächtigen spielt. Der Vergleich mit dem Stein, der im Wasser wellenförmige Veränderungen hervorruft, ist für den Roman sinnbildlich. Welche Schritte müssen in der Vergangenheit und Gegenwart gesetzt werden, um in der Zukunft ein gewünschtes Ergebnis zu erbringen? Und wie verkompliziert sich die Planung, wenn mehrere Mächte mit ihren unterschiedlichen Zielen sich dieser Überlebungen bedienen? Und wer hat letztendlich die Nase vorne: Mensch oder Maschine?
Diese grundsätzliche Fragen des Lebens verpackt Andreas Brandhorst in ein in sich stimmiges Universum, das sich an der Grenze zwischen Ordnung und Unordnung befindet und in dem die Hauptfigur (Esebian) unaufhaltsam an den Punkt geführt wird, an dem er genau diese Entscheidung treffen muss: In welche Richtung wird sich die Gesellschaft entwickeln? Welche Mächtigen werden am Ende den Sieg davon tragen? Und ... wird er sein Ziel, die Unsterblichkeit, erreichen? Und ist das Erreichen dieses Ziels ein Segen oder ein Fluch?
Neben Esebian sind auch alle anderen Figuren lebendig. Jeder hat sein Motiv für die ihm eigene Handlungsweise. Jeder ist glaubhaft und nachvollziehbar.
Andreas Brandhorsts bildhafte und präzise Sprache lässt alle Orte nicht nur vor dem Auge erscheinen, sondern man steht mit den Figuren Schulter an Schulter an diesen Orten, riecht sie, fühlt und ist mitten drinn im Geschehen, statt nur davor.
Wer sich für Charakterzeichnungen von Figuren, gesellschaftsliche Zusammenhänge und philosophischen Überlegungen interessiert, die allesamt spannend in eine Space Opera verpackt sind, wird dieses Buch mögen.
Es ist - wie alle anderen Bücher von Andreas Brandhorst - eine Pflichtlektüre für Leute, die Science Fiction mögen.
Kinder der Ewigkeit: Roman
Diese grundsätzliche Fragen des Lebens verpackt Andreas Brandhorst in ein in sich stimmiges Universum, das sich an der Grenze zwischen Ordnung und Unordnung befindet und in dem die Hauptfigur (Esebian) unaufhaltsam an den Punkt geführt wird, an dem er genau diese Entscheidung treffen muss: In welche Richtung wird sich die Gesellschaft entwickeln? Welche Mächtigen werden am Ende den Sieg davon tragen? Und ... wird er sein Ziel, die Unsterblichkeit, erreichen? Und ist das Erreichen dieses Ziels ein Segen oder ein Fluch?
Neben Esebian sind auch alle anderen Figuren lebendig. Jeder hat sein Motiv für die ihm eigene Handlungsweise. Jeder ist glaubhaft und nachvollziehbar.
Andreas Brandhorsts bildhafte und präzise Sprache lässt alle Orte nicht nur vor dem Auge erscheinen, sondern man steht mit den Figuren Schulter an Schulter an diesen Orten, riecht sie, fühlt und ist mitten drinn im Geschehen, statt nur davor.
Wer sich für Charakterzeichnungen von Figuren, gesellschaftsliche Zusammenhänge und philosophischen Überlegungen interessiert, die allesamt spannend in eine Space Opera verpackt sind, wird dieses Buch mögen.
Es ist - wie alle anderen Bücher von Andreas Brandhorst - eine Pflichtlektüre für Leute, die Science Fiction mögen.
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Lese-Ratten
Lese-Ratten Blog
Herzlich Willkommen,
Heute habe ich endlich meinen Lese-Ratten Blog veröffentlicht, auf dem ich in Zukunft Rezensionen und persönliche Erfahrungen zu Büchern veröffentlichen möchte, die ich gelesen habe und die mir gefallen.
Kommentare zu den Blogeinträgen sind natürlich erwünscht genauso wie Anregungen zu neuen Büchern, die ich mir ansehen könnte, sprich: Empfehlungen wenn mir der Lesestoff ausgegangen ist.
Zu Beginn habe ich natürlich noch viel damit zu tun, Bücher zu beschreiben, die ich bereits gelesen habe.
Das wars fürn Anfang, viel Spass mit dieser Seite ;-)
euer
Goldenage
Heute habe ich endlich meinen Lese-Ratten Blog veröffentlicht, auf dem ich in Zukunft Rezensionen und persönliche Erfahrungen zu Büchern veröffentlichen möchte, die ich gelesen habe und die mir gefallen.
Kommentare zu den Blogeinträgen sind natürlich erwünscht genauso wie Anregungen zu neuen Büchern, die ich mir ansehen könnte, sprich: Empfehlungen wenn mir der Lesestoff ausgegangen ist.
Zu Beginn habe ich natürlich noch viel damit zu tun, Bücher zu beschreiben, die ich bereits gelesen habe.
Das wars fürn Anfang, viel Spass mit dieser Seite ;-)
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